Mein erstes mal Nacktbaden
Halli-hallo meine Flauschis!
Wie ihr es schon in der Überschrift gelesen habt: Ich war heute das erste Mal nacktbaden! Aber dazu später mehr. Erst mal zur Vorbereitung:
Im Gepäck hatte ich eine Taschenlampe, ein großes Handtuch, Trinken und warmen Tee in einer Thermosflasche, mein Handy, meine Crocs und – ganz wichtig – Wasserflaschen zum Abduschen nach dem See.
Da wir hier bei uns im Wald einen See haben, bin ich heute mitten in der Nacht dort hingewandert, um nackt ins Wasser zu springen.
Ich bin gegen 21:10 Uhr losgelaufen und war ziemlich genau um 22:00 Uhr am See.
Zuerst bin ich einmal um den See gelaufen und habe mit meiner Taschenlampe alles abgeleuchtet, bis ich eine Stelle gefunden hatte, die ein bisschen durch Gebüsche geschützt war und einen flachen Einstieg hatte.
Der Weg dorthin war... naja, sagen wir mal spannend. Ich hatte oft ein bisschen Panik vor Tieren im Wald und hab ständig mit der Taschenlampe um mich geleuchtet. Ich war schon ziemlich ängstlich, aber ich hab’s durchgezogen!
Am See angekommen, habe ich erst mal meinen Rucksack abgestellt und die Umgebung auf mich wirken lassen.
Ich habe mein Handtuch ausgebreitet und einen Schluck Tee getrunken, um mich zu beruhigen.
Und wisst ihr was? Sobald ich die Crocs angezogen hatte und komplett nackt war, wurde ich plötzlich viel selbstbewusster!
Ich habe mir alles für den Ausstieg bereitgelegt: das Wasser zum Abwaschen des Seewassers, den Tee und meine Klamotten.
Dann bin ich langsam erst mal nur mit den Füßen rein. Es war schon relativ kalt, aber eher eine erfrischende Kälte.
Ich bin dann langsam in die Hocke gegangen und schließlich in Schwimmposition Richtung Seemitte. Ich bin eine kleine Runde geschwommen – nicht zu lang, ich wollte meinen Körper erst mal daran gewöhnen und es wegen der Kälte nicht übertreiben.
Insgesamt war ich zweimal für jeweils 5-10 Minuten im Wasser, dazwischen gab es immer einen Schluck warmen Tee.
Als ich endgültig rausging, habe ich mich mit den 3 Litern Wasser abgespült.
Das Wasser war noch lauwarm und fühlte sich nach dem kalten See einfach nur herrlich an! Danach habe ich meine Crocs ausgespült, mich angezogen und den Rückweg angetreten. Komischerweise hatte ich auf dem Heimweg viel weniger Angst vor den Tieren.
Jetzt ist es 23:10 Uhr und ich bin wieder sicher zu Hause.
Ich werde mir jetzt erst mal was zu essen machen, um meinem Körper Energie zurückzugeben.
Mein Fazit: Es war ein unglaublich geiles und befreiendes Gefühl, dort einfach nackt in der Natur zu stehen und reinzugehen.
Ich mag FKK einfach, solange keine anderen Menschen da sind. Für das nächste Mal nehme ich mir noch eine Mütze mit, um den Kopf besser zu schützen.
Das war’s auch schon von meinem kleinen Abenteuer.
Hab euch alle ganz doll lieb und passt auf euch auf, ihr Flauschis!