đ± Einleben, Ungewissheit und kleine Schritte
Halli hallo, ihr flauschigen Leserinnen und Leser! đŠâ€ïž
Seit meinem letzten Beitrag ist schon wieder etwas Zeit vergangen. Nach all dem riesigen Chaos um den Auszug aus Buchen, den Behördenstress und den Neuanfang in Bayern wollte ich euch heute mal ein ehrliches Update geben, wie der Stand der Dinge aktuell aussieht.
Ich lebe mich Schritt fĂŒr Schritt weiter ein. Es gibt erste Wege in Richtung Therapie, auch wenn die Suche mĂŒhsam bleibt, und bei meiner Mutter steht alles nach wie vor auf wackligen Beinen.
đĄ Ankommen und Einleben
Das Wichtigste vorweg: Ich habe mich hier bei meinem Freund mittlerweile wirklich gut eingelebt. Nach den ganzen turbulenten Monaten tut die Ruhe im Alltag extrem gut. Ein Umfeld zu haben, in dem man nicht stĂ€ndig unter Druck steht oder wegen jeder Kleinigkeit zum Problemfall erklĂ€rt wird, ist fĂŒr mich immer noch eine sehr neue und wohltuende Erfahrung.
NatĂŒrlich klappt nicht jeden Tag alles perfekt und es gibt gute wie schlechte Tage, aber mein kleiner RĂŒckzugsort steht, das PC-Setup am Tisch lĂ€uft und ich komme langsam wirklich an.
đ„ Therapieplatz und mentale Gesundheit
BezĂŒglich meiner mentalen Gesundheit gibt es zumindest ein kleines Update. Nach unzĂ€hligen Telefonaten und Anfragen hatte ich vor kurzem ein ErstgesprĂ€ch bei einer Therapeutin.
Leider gab es dort akut keine freien KapazitĂ€ten fĂŒr eine direkte Langzeittherapie, was im ersten Moment natĂŒrlich etwas enttĂ€uschend war. Allerdings wurden mir Wege aufgezeigt, wie es zur ĂberbrĂŒckung weitergehen kann â unter anderem durch GesprĂ€che beim Sozialpsychiatrischen Dienst oder eventuell einen geplanten Klinikaufenthalt, um die Traumata aus der Vergangenheit gezielt aufzuarbeiten.
đ± Ein kleiner Lichtblick
Auch wenn noch nicht die eine perfekte Lösung da ist, bewegt sich zumindest etwas. Ich bleibe dran und schaue mir die Optionen in Ruhe an, ohne mich zu sehr unter Druck zu setzen.
đ§ïž Die Ungewissheit um meine Mutter
Ein Thema, das mich nach wie vor schwer belastet, ist die Situation rund um meine Mutter. In den letzten Wochen gab es dazu viel BĂŒrokratie, GesprĂ€che mit Stellen und sogar gerichtliche Anhörungen bezĂŒglich einer rechtlichen Betreuung.
Ihre Erkrankung macht die ganze Lage extrem kompliziert. Einerseits möchte ich einfach nur, dass ihr geholfen wird und sie gut versorgt ist; andererseits sind mir oft die HÀnde gebunden. Aktuell stehe ich da völlig im Ungewissen und weià nicht genau, was die nÀchsten Wochen bringen werden. Es ist ein stÀndiges Hin und Her zwischen Hoffnung, Sorge und Hilflosigkeit.
Es ist nicht leicht, sich um die eigene Familie zu sorgen und gleichzeitig auf die eigene psychische Gesundheit achten zu mĂŒssen. Ich versuche, mich nicht komplett von den Sorgen auffressen zu lassen.
đ» Ablenkung und kleine Erfolge im Alltag
Um den Kopf frei zu bekommen, helfen mir nach wie vor meine kleinen Technikprojekte, Runden am Rechner mit Kumpels oder einfach ruhige Abende auf der Couch. Schritt fĂŒr Schritt versuche ich, mir eine stabile Routine aufzubauen und die kleinen Erfolge wieder mehr wertzuschĂ€tzen.
Es wird langsam. Nicht von heute auf morgen und nicht ohne RĂŒckschlĂ€ge, aber die Richtung stimmt. Ich habe ein sicheres Zuhause, liebevolle UnterstĂŒtzung an meiner Seite und erste Anlaufstellen fĂŒr meine Gesundheit.
Danke, dass ihr mich auf diesem Weg begleitet und meinen Blog lest. Passt gut auf euch auf, ihr Cuties! đŠâ€ïž